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10. März 2010 - 06:00 Uhr
BürgerTal: Die Sieger des Wettbewerbs stehen fest
Die Initiative für krebskranke Kinder, das Nachbarschaftsheim und die Bergischen Museumsbahnen.
 
 

Wuppertal. Es war keine leichte Entscheidung für die Jury, die Sieger des mittlerweile dritten BürgerTal-Preises der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung und der Westdeutschen Zeitung zu bestimmen. Sämtliche Bewerber des Preises hatten qualitativ hochwertige Bewerbungen eingereicht, ihr Engagement für Wuppertal und seine Menschen ist beispielgebend.

Der erste Preis, er ist mit 15.000 Euro dotiert, geht an die Initiative für krebskranke Kinder in Wuppertal. Die Jury, bestehend aus Lore Jackstädt, Jörg Mittelsten Scheid und Hans-Georg Roth, würdigte mit dieser Entscheidung das ehrenamtliche Engagement der Initiative, die Familien und Kindern in einer extremen Notsituation hilft. Zudem setzt sich die Initiative dafür ein, die Ausstattung der Wuppertaler Kinderklinik zu verbessern und organisiert und finanziert Typisierungsaktionen. Die sind dann nötig, wenn ein Kind an Leukämie erkrankt ist und dringend einen Knochenmarkspender zum Überleben braucht.

Der bereits zum dritten Mal ausgeschriebene BürgerTal-Preis der Jackstädt-Stiftung und der Westdeutschen Zeitung ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.
Ziel ist es, ehrenamtliches Engagement zu würdigen und damit möglichst viele Wuppertaler anzuregen, sich für die Gemeinschaft in ihrer Stadt einzusetzen. Vereine, Initiativen und Gemeinschaften, die in diesem Jahr nicht unter den Preisträgern sind, sollten sich auf jeden Fall im Jahr 2011 erneut bewerben. Dann geht BürgerTal in die vierte Runde.
Lore Jackstädt (Jackstädt-Stiftung), Dr. Jörg Mittelsten Scheid (Vorwerk) und Hans-Georg Roth (WZ).
Der BürgerTal-Preis wird in Zukunft nur noch alle zwei Jahre verliehen. Das Preisgeld wird verdoppelt, so dass der Preis zukünftig mit 60 000 Euro ausgestattet ist.

Insbesondere vor dem Hintergrund der andauernden Spar- und Streichdiskussion in der Stadt hat sich die Jury dafür entschieden, den mit 10.000 Euro ausgestatteten zweiten Preis an das Nachbarschaftsheim zu verleihen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Nachbarschaftsheims haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation der Menschen am Ostersbaum und in der Wuppertaler Nordstadt zu verbessern. Dabei hilft das Nachbarschaftsheim generationenübergreifend. Von den Angeboten des Gesunden Kinderhauses, des Kindergartens, über die Stadtteilarbeit bis zum Seniorenforum profitieren alle Menschen im Quartier. In Zeiten sinkender öffentlicher Zuschüsse ist die Arbeit des Nachbarschaftsheimes in den Augen der Jury unabdingbar.

5000 Euro erhalten die Bergischen Museumsbahnen. Der Verein will mit dem Geld des Dritten Preises eine neue Halle bauen, in der die alten „Schätzchen“ liebevoll restauriert werden können. Die Jury würdigte mit dieser Preisvergabe ausdrücklich, dass die Bergischen Museumsbahnen mit ihren Angeboten die Identifikation der Menschen mit ihrer bergischen Heimat fördert.

Den undotierten Ehrenpreis für 2009 erhält die Wuppertaler Tafel für ihren vorbildlichen Einsatz. In Zeiten der Wirtschaftskrise wird die Arbeit der Tafel immer wichtiger. Seit 2007 gibt es auch eine Kindertafel.

In Zukunft wird der BürgerTal-Preis alle zwei Jahre verliehen und mit der doppelten Preissumme ausgestattet.

Die Preisträger 2009 werden in den nächsten Tagen von der WZ ausführlich vorgestellt. Die Übergabe der Preise ist am Donnerstag.


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