| Eierschlacht im Kölner Hafen |
| Da ist doch tatsächlich im Kölner Hafen ein Nobelwohnbau (Viertel) errichtet worden, damit man in luxeriösem Ambiente und ungestört die über den Rhein tuckernden Schifflein beobachten kann.
Schön und teuer zugleich.
Aber Schiffe müssen gelegentlich Treibstoff bunkern, verproviantiert werden, Ladung löschen und aufnehmen, oder die Besatzung für die nächste Fahrtschicht (mehrere Wochen) an Bord nehmen. Und dies geschieht seit alters her in einem Hafen, wie auch der Kölner Rheinhafen einer ist.
Das heißt im Klartext: "Die Schiffe und ihre Crews waren schon immer dort und die Luxusarpartments und ihre Bewohner sind Eindringlinge, also ein Fremdkörper, in diesem Mikrokosmos."
Und wenn man irgendwo hinwill, wo man nicht hingehört, so hat man sich den Gegebenheiten zu beugen. Sich also zu intigrieren und mit denen, welche schon immer da waren zu arangieren.
Das geht sogar sehr gut, wenn man fünfe gerade sein lässt, aufeinander zugeht, sowie über die Unarten redet und diese abstellt, welche dem jeweiligen Gegenüber auf den Nerv gehen.
Nun, dazu sind die neureiche, versnobte Bewohner dieses Viertels, deren Geld für diese Luxuswohnungen mit Sicherheit nicht von ehrlicher Arbeit und ehrlichem Handel stammt, nicht gewillt oder fähig. Aber handgreiflich gegen Schiffe und deren Besatzungen vorgehen, welche im Kölner Hafen festgemacht haben, das ist kein Problem für diese Leute.
Was haben denn die blöden Proleten mit ihren "Badewannen" auch hier zu suchen, wo wir Neureichs jetzt hier sind?
Sowas auch!
Neben diversen Unrat, der auf den Decks und Brücken (Fahrhäuser) landete, wurde ein Fahrzeug sogar mit Waffen* beschossen.
Natürlich wurde(n) der/die Täter nicht ermittelt, oder ein guter "Spezi" hat die Akte schnell verschwinden lassen.
Nun. Die Schiffer können sich sehr leicht selber helfen.
Auf den Schiffen müssen nur einige B - Strahlrohre instaliert werden und die angegriffene Besatzung wehrt sich mit einigen Breitseiten gut gereifter Bilgenjauche. Bei einem erneuten Angriff mit einer Schußwaffe, wird das Feuer mit der/den Notleuchsignalpistolen erwiedert.
Wenn dabei eine dieser Nobelbuden ausbrennt, so ist dies nur ein ungewollter, aber nicht bedauernswerter Kolateralschaden und ärgerlich für die Feuerwehr.
Eins sollte jeder bedenken: "Die Binnenschiffer, welche einen Großteil der täglichen benötigten Güter transportieren, sind für unser Land wie Leben unverzichtbar.
Neureiche, eingebildete Snobs dagegen, braucht kein Mensch."
Fairnesshalber muß gesagt werden, dass bei einigen Schiffen, die Schalldämpfung der Maschinen sehr zu wünschen übrig läst und nachgerüstet werden sollte.
Auch offene Lüftungsluken und Schotten, sorgen, auch bei bester Schalldämmung, für vermeidbare Lärmbelästigung im Hafengebiet.
In diesem Falle gebe ich den Hafenbewohnern recht.
Aber darauf kann und muss man die Schiffseigner/Kapitän höflich aufmerksam machen, sowie um Abhilfe bitten.
Denn wer in einen Hafen zieht, der weiß, auf was für eine Geräuschs und Geruchskulisse er sich einlässt.
Auf dem Land fährt ja auch der Bauer mit dem Traktor, ebenso mit diversen Maschinen herum, die Tiere geben ihren Senf dazu und gelegentlich riecht es streng nach Jauche und Dung. Das ist halt so und wird auch immer so bleiben.
Ob es einem passt oder nicht.
Das Gleiche gilt auch für einen Hafen, Bahnhof, Flughafen usw..
*Auch ein (Wettkampf)Luftgewehr, Cal 4,5 mm, Einschlagenergie 7,5 Joul, ist kein Spielzeug. Auch damit kann man schwere Verletzungen verursachen. Man muß nur besser auf bestimmte Körperteile zielen. Viersen den 9.9.2010
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